Kerstins Bücherreich

„Der Bücherwurm liest sogar die Bücher, die er rezensiert.“ Gabriel Laub (1928-98)

Category: Frauen

 

Autor:

Sandra Henke
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B079R6X8DC
E-Book: 221 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Melancholisches Liebesmärchen voller Poesie

Inhalt:

Die 21-jährige Stella ist unglücklich, denkt sogar an Suizid. Ihre lieblosen Eltern sind hilflos und schicken sie von einem Psychologen zum anderen. Ihre letzte Hoffnung – ein Sanatorium in Cornwall. Hier begegnet sie am Rande des Abgrunds dem Maler Simon, der ihrem Jugendschwarm Paul Gold so ähnlich sieht. Zum ersten Mal erfährt sie Aufmerksamkeit und Zuwendung. Doch einiges ist rätselhaft an Simon und als Stella seinem Geheimnis auf die Spur kommt, droht ihr empfindsames Herz endgültig zu zerbrechen.

Meine Meinung:

Ich habe schon einige Romane von Sandra Henke gelesen. Sie konnte mich sowohl im erotischen Bereich überzeugen als auch in der Spannungsliteratur unter dem Pseudonym Laura Wulff. Besonders aber mag ich ihre locker-leichten Romane der Herzchenkonfetti-Reihe. Dieser dritte Band – der im Übrigen völlig unabhängig von den anderen gelesen werden kann – ist allerdings ganz anders, aber deshalb nicht weniger schön.

Die anfänglich melancholische Grundstimmung entfaltet sich nach und nach zu einer Liebesgeschichte voller Hoffnung und Emotionen. Der leise Roman braucht keine besonderen Höhepunkte oder ein aufregendes Setting, um sich dem Leser ganz tief ins Herz zu schleichen. Die Hauptfiguren mit ihrer breiten Palette an Gefühlen tun das ihrige dafür.

Stella habe ich sofort ins Herz geschlossen, dieses vernachlässigte Mädchen, das sich ihr Leben lang nur nach Liebe sehnt. Wie sie sich nach und nach öffnet und wieder Mut und Kraft für die Zukunft schöpft, ist einfach wunderbar beschrieben. Simon war mir ebenfalls sympathisch, auch wenn er mir nicht ganz so nahekam. Er versteht es, seine Gefühle in Farben auf die Leinwand zu bringen, aber weiß auch mit Worten zu überzeugen. Worte, die ihm natürlich die Autorin in den Mund gelegt hat, und das macht sie grandios. So viele Textstellen sprühen nur so vor Poesie und lassen die Fantasie auf Reisen gehen.

Neben der Entwicklung der zarten Liebesgeschichte gibt es auch überraschende Wendungen und eine Prise Dramatik, sodass man sich zum Schluss umso mehr am Happy End der Protagonisten erfreuen kann und das Buch mit einem wirklich guten Gefühl zuklappt. Wer es etwas tiefgründiger mag, ist mit „Mein Herz ist ein Chamäleon“ genau an der richtigen Adresse.

Ich danke Sandra Henke für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kerstin at Sonntag, April 15th, 2018 | Filed under: Frauen,Henke, Sandra,Liebesroman | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Kristina Valentin
Verlag: Diana
ISBN-10: 3453359232
Taschenbuch: 288 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Der Sommer, der alles verändert

Inhalt:

Katharina lebt nach einem schweren Schicksalsschlag nur noch für ihre Kinder und ihren Beruf. Sie selbst bleibt dabei leider auf der Strecke. Aufgrund eines Auslandaufenthalts ihrer Freundin Kerstin soll sie deren Haus für längere Zeit hüten. Die Chance, endlich im Grünen zu leben, wo ihre Kinder die Natur entdecken können, nimmt sie sofort wahr. Doch zum Arrangement gehört auch Nachbar David, den sie unterstützen soll, weil er im Rollstuhl sitzt. Er bietet ihr sogar einen Job an, bringt ihr Lachen zurück und schon bald möchte sie in seinen blauen Augen versinken. Doch nicht nur sie hat eine schmerzliche Vergangenheit, auch David fällt es nicht leicht, sich der Liebe zu öffnen.

Meine Meinung:

Immer mal wieder was Neues. Bisher veröffentlichte Kristina Valentin ihre Romane stets unter ihren Pseudonymen Kristina Günak bzw. Kristina Steffan. Zum Glück ist die Autorin medial gut unterwegs, sodass auch diese Neuveröffentlichung einer meiner liebsten Autorinnen mir nicht entgehen konnte.

Auf den ersten Seiten dachte ich dann, wow, wieder ein echter Günak/Steffan, denn der feine Humor, den ich so an ihr liebe, kam voll zur Geltung. Aber mit zunehmender Lesezeit kristallisierte sich dann doch heraus, warum hier wohl ein neues Pseudonym gewählt wurde. Denn trotz des meist sehr humorvollen Untertons geht es in diesem Liebesroman auch um große Verluste und schmerzliche Erfahrungen. Kristina nimmt sich hier eines Themas an, das nicht sehr oft in Romanen behandelt wird und wenn, dann doch eher negativ belastet ist.

Sie bricht mit ihrer Figur David eine Lanze für Menschen mit Behinderung, die wenn auch nicht mit beiden Beinen, so doch aber mit ganzem Herzen im Leben stehen und ihre Einschränkungen zum größten Teil der Umwelt verdanken. Sie führen ein weitestgehend normales Leben, ihr Umfeld macht sie zu etwas Besonderem, im schlimmsten Fall Bemitleidenswertem. David ist ein cooler Typ, witzig und beruflich erfolgreich. Dennoch hat auch er seine Dämonen zu bekämpfen, wie wohl jeder Mensch.

Bei Katharina hat die Autorin einiges von sich selbst einfließen lassen, ist oder war sie doch selbst auch als Mediatorin tätig. Ich konnte mir darunter nie so wirklich etwas vorstellen, jetzt bin ich schlauer. Die Figur war mir sofort sympathisch und ihre Angst um die Kinder und vor der Zukunft extrem gut nachvollziehbar. Sie ist dermaßen in ihrem Hamsterrad gefangen, dass sie erst durch David merkt, dass ihr Herz schon längst Heilung erfahren hat und offen für Neues ist.

Meines Erachtens schafft Kristina Valentin ganz hervorragend den Balanceakt, die Behinderung (den Rollstuhl) und alle damit verbundenen Probleme zum Thema zu machen, ohne es besonders hervorzuheben. Es gehört einfach dazu und ist vor allem kein Grund, einer großen Liebe keine Chance zu geben. Es braucht viel Mut, über seinen Schatten zu springen und seinem Herzen einen Schubs in die richtige Richtung zu geben. Genau das lehren uns die Protagonisten in ihrem unvergesslichen Sommer und ich habe sie unheimlich gern dabei begleitet. Und wenn dann noch Einhörnchen um die Ecke kommen, kann eigentlich alles nur noch gut werden. Klare Leseempfehlung für Liebhaber von Romanen mit Tiefgang, die der Seele Flügel verleihen.

Ich danke dem Diana-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Kerstin at Freitag, März 30th, 2018 | Filed under: Frauen,Günak, Kristina,Humor,Liebesroman,Steffan, Kristina,Valentin, Kristina | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Valentina May
Verlag: Edel-Elements
ASIN: B074H1VG6G
E-Book: 262 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Gibt es Hoffnung, wenn alles verloren scheint?

Inhalt:

Für Abendroth – das familieneigene Gut – ist Miriam bereit, alles zu opfern. Dennoch trifft sie die Untreue ihres Ehemannes unvorbereitet. Sie fühlt sich verfolgt und ein Reitunfall schwächt sie zudem körperlich. Sie willigt schließlich ein, eine Zeit im Ferienhaus ihrer Freundin an der Nordsee auszuspannen. Doch zur Ruhe kommt sie auch dort nicht, denn ihr attraktiver Nachbar Robert weiß sie schon bald mit seinem Charme für sich einzunehmen. Obwohl alles gegen eine Verbindung der beiden spricht, gibt sich Miriam ihren neuentdeckten Gefühlen hin. Doch dann taucht erneut ihr Verfolger auf und Miriam gerät in ernsthafte Gefahr. Sollte ihr totgeglaubter Bruder Jacob doch noch am Leben sein?

Meine Meinung:

In „Winterdämmern“ – Band 2 der Trilogie um die Schwestern von Gut Abendroth – dreht sich alles um Miriam. War sie mir in Band 1 noch ziemlich spröde vorgekommen, so hat sie in dieser Geschichte mein Herz gewonnen. Mutig kämpft sie gegen jedes Unbill, immer im Fokus, ihr geliebtes Abendroth für sich und ihre Kinder vor dem Untergang zu retten.

Der Schauplatz wechselt schon bald an die sturmumtoste Nordsee und auch hier ist es der Autorin sehr anschaulich gelungen, die Naturgewalten einzufangen. Am liebsten wäre ich selbst auf ein Pferd gestiegen und zu einem Ritt am Strand aufgebrochen. Die Romanze zu Robert entwickelt sich mit der gebotenen Langsamkeit und gipfelt in wunderschöner Erfüllung.

Richtig spannend dagegen wird es um das Geheimnis des verschwundenen Bruders, der offenbar doch noch am Leben ist. Die gefährliche Situation, in die Miriam mit ihrem Katerchen gerät, hat mich einige Nerven gekostet. Auflösung dazu gibt es dann erst im 3. Band, in dem Stephanie, die dritte Schwester, der Sache auf den Grund geht.

Schon jetzt bin ich sehr gespannt auf das Finale und möchte jedem Leser leidenschaftlicher Liebesromane mit Familiendrama auch dieses Buch sehr ans Herz legen.

Kerstin at Montag, Januar 8th, 2018 | Filed under: Frauen,Landers, Kim,Liebesroman,May, Valentina | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Sybille Hein
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN-10: 3764505796
Taschenbuch: 448 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Amüsantes Großstadtmärchen über die Suche nach der wahren Liebe

Inhalt:

Pias biologische Uhr tickt, aber die Suche nach der wahren Liebe stellt sich für die chaotische Kinderbuchillustratorin im Großstadtdschungel Berlin als gar nicht so einfach heraus. Immer wieder fällt sie auf zuckersüße Typen herein, die sie irgendwann betrügen und eiskalt abservieren. Nicht umsonst plädiert ihr bester Kumpel Eddy darauf, sich endlich mal auf einen Normalo einzulassen.

Doch dann steht August vor ihr, fast zu schön, um wahr zu sein. Pia schwebt auf Wolke sieben, baut Luftschlösser, in die sie mit ihrem „Pizzaprinzen“ einzieht. Doch schon bald bekommen diese Risse im Mauerwerk und ihr Traum droht zu platzen. Hält das Leben doch noch die wahre Liebe für Pia bereit?

Meine Meinung:

Der Roman von Sybille Hein lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Ich habe genauso viel Positives wie Negatives dazu zu sagen. Zuerst einmal hat die Autorin einen wunderbar humorigen Schreibstil, der mich an der einen oder anderen Stelle köstlich amüsiert hat. Zudem hat sie mit Pia, aber auch den Nebenfiguren wirklich außergewöhnliche und teilweise skurrile Charaktere erschaffen, die nicht so leicht in Vergessenheit geraten. Sie sind es auch, die die nicht gerade neue Story zu etwas Besonderem machen.

Eine große Rolle spielt auch die Hauptstadt und die Beschreibung des Kiezes, in dem Pia lebt, sowie einiger weiterer Schauplätze in Berlin hat einen hohen Wiedererkennungswert. Der größere Teil – Vorwärts küssen – hätte durchaus ein wenig Straffung vertragen, denn trotzdem ich tatsächlich wenig Zeit zum Lesen hatte, habe ich mich unverhältnismäßig lange an dem Buch aufgehalten. Teilweise zog es sich einfach wie Kaugummi und mir fehlte so die Motivation weiterzulesen. Im zweiten Teil dann – Rückwärts lieben – wird es ganz skurril. In Form eines Traumes wird hier ein Fantasy-Part eingebaut, der für mich einfach nicht passend erschien.

Leider verrät auch der Klappentext schon fast alles, sodass man sich das Lesen beinahe sparen kann. Noch mal zur Ich-Erzählerin Pia. Sie ist ziemlich überdreht, hat diverse Eigenarten, die ein Zusammenleben mit ihr sicher auch nicht einfach machen. Wie schnell sie dann doch über ihre ach so große Liebe zu August hinweggekommen ist, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Sie machte mir da doch einen eher flatterhaften Eindruck.

Das Buch enthält einige Songtexte und Illustrationen der Autorin, die ebenso wie ihre Protagonistin Mitglied einer Band ist und als Illustratorin arbeitet. Ich habe in ein paar der Songs, die auf der Webseite der Autorin zu finden sind, auch reingehört. Diese sowie auch die Zeichnungen sind nicht wirklich meins, aber das ist wohl Geschmackssache.

Insgesamt ist „Vorwärts küssen, rückwärts lieben“ schon eine nette Liebesgeschichte, die mit viel Humor punkten kann, wobei die Freundschaft eine mindestens ebenso große Rolle spielt. Wer auf Großstadtromanzen inkl. Suche nach Mr. Right steht, wird hier sicher gut unterhalten.

Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kerstin at Donnerstag, Dezember 21st, 2017 | Filed under: Frauen,Hein, Sybille,Humor,Liebesroman | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Lize Spit
Verlag: S. Fischer
ISBN-10: 3103972822
Gebundene Ausgabe 505 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

Sprachlich brillantes Debüt, das an die Grenzen geht und darüber hinaus

Inhalt:

Eva wächst mit ihren Geschwistern in einem desolaten Elternhaus auf. Für die kleine Tesje, die zunehmend Zwangsstörungen entwickelt, ist sie der einzige Halt und Ruhepunkt, denn die alkoholkranken und depressiven Eltern haben genug mit sich selbst zu tun. Um ab und an der Verantwortung zu entfliehen, sucht sie jede Gelegenheit, mit ihren gleichaltrigen Freunden Pim und Laurens abzuhängen. Doch der Sommer 2002 ändert alles. Die zunehmende Entdeckung der Sexualität bei den Teenagern entwickelt sich zu einer Spirale aus Abhängigkeit und Obszönität und eskaliert schließlich in erschreckendem Ausmaß.

Dreizehn Jahre später kehrt Eva zurück in ihr Heimatdorf, im Kofferraum einen Eisblock …

Meine Meinung:

Der Debütroman von Lize Spit ist tatsächlich eines der am längsten nachhallenden Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Gerade der sachliche, nüchterne Erzählstil schockiert unzählige Male zutiefst. Der Autorin gelingt es meisterhaft, permanent Fragen aufzuwerfen, die ein Ablassen von der Lektüre nahezu unmöglich machen.

Ich durfte den Roman im Rahmen einer Leserunde lesen und habe so nach ca. je 100 Seiten eine kleine Pause eingelegt, um das Gelesene sacken zu lassen. Dies war auch gut so, denn einiges ist wirklich schwer erträglich. Dabei liegt über allem permanent eine so unheilvolle Stimmung, dass ich jedes Mal Angst hatte, einen neuen Abschnitt zu beginnen, mich der Faszination jedoch trotzdem nicht entziehen konnte. Besonders der letzte Abschnitt ist harte Kost, die ganz sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Um es deutlich zu sagen, Gefallen wird niemand an dem Dargestellten finden, jedoch braucht es im Rahmen dieser Geschichte wahrscheinlich auch diese Deutlichkeit, um das Unfassbare auszusprechen. So kann sich der Leser nicht entziehen, wie es die gesamte Dorfgemeinschaft im Verlaufe des Buches so erfolgreich praktiziert.

Die Geschichte wird aus Evas Sicht erzählt, die einmal ins Jahr des verhängnisvollen Sommers 2002 schwenkt und dort auch Anekdoten aus früheren Jahren einfließen lässt und die Gegenwart im Halbstundentakt hin zu einem dramatischen Finale beleuchtet.

Wirkliche Sympathieträger gibt es im Buch kaum, am ehesten noch die kleine Tesje, die furchtbar unter den Zuständen in ihrem Zuhause leidet. Bei Eva selbst bin ich zwiegespalten. In ihrem Wunsch dazuzugehören, verpasst sie meines Erachtens den Absprung und lässt viel zu viel mit sich machen, was ihr unweigerlich zum Verhängnis wird. Ein wenig genervt hat mich irgendwann der totale Fokus auf dem Thema Sex. Für die 14jährigen Jungs, aber auch für Eva scheint es kaum etwas anderes zu geben. Ist dies der Enge der Dorfgemeinschaft geschuldet?

Große Themen sind auch die Ignoranz der Mitmenschen bei gleichzeitiger Sensationslüsternheit. Man schaut nur zu, ergötzt sich am Elend und unternimmt nichts. Man hört ja immer wieder von so schrecklichen Geschichten, wenn ein jahrelanges Martyrium aufgedeckt wird. Noch viel größer wird die Dunkelziffer sein. Doch ich mag mir wirklich nicht vorstellen, dass diese Geschichte mehr als bloße Fiktion ist.

Sprachlich und auch vom dramaturgischen Aufbau her fand ich den Roman brillant. Es gibt unzählige Sätze, die einen dicken Kloß im Hals hinterlassen, einem sogar die Tränen in die Augen treiben. Wer sich einlässt, bekommt hier wirklich einiges geboten. Auf eine depressive Grundstimmung, eine ständig lauernde Bedrohung, perverse Handlungen, die die Ekelgrenze oft nicht nur streifen, sollte sich der Leser allerdings einlassen. Wie es auf dem wirklich schönen Bucheinband heißt: Ein Buch, das alles gibt und alles verlangt.

Kerstin at Dienstag, Oktober 10th, 2017 | Filed under: Frauen,Literatur allg.,Spit, Lize | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Susanna Ernst
Verlag: Knaur (Feelings)
ASIN: B06XNT1Q7Y
E-Book: 400 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Zutiefst berührendes Familiendrama, das keinen kaltlässt

Zum Inhalt:

Der junge Musiker Alex, der sich eben erst damit arrangiert hat, seine Karriere für das Leben als alleinerziehender Vater mit der kleinen Leni aufzugeben, muss einen weiteren Schicksalsschlag hinnehmen. Sein Vater Vincent stirbt ganz plötzlich an einem Herzinfarkt. Auf der Beerdigung trifft er auf seine Patentante Jane, die er viele Jahre nicht gesehen hat. Er bewundert den Mut der an ALS erkrankten Frau und es entsteht eine innige Verbindung zwischen beiden. Sie ist es auch, die ihm den Weg zu der Liebe seines Lebens aufzeigt, der erfolgreichen Autorin Maila. Doch diese sträubt sich gegen eine feste Beziehung. Alex hört nicht auf, um sie zu kämpfen und es zeigt sich, dass beide viel mehr gemeinsam haben, als sie ahnen konnten.

Meine Meinung:

Dies ist erst mein zweiter Roman von Susanna Ernst und ich frage mich ernsthaft, warum ich alle anderen nicht schon längst gelesen habe. Ich habe das Buch gestern beendet und bin immer noch ein wenig sprachlos ob der emotionalen Reise, auf die mich die Lektüre in den letzten Wochen mitgenommen hat. Ja, Wochen – denn ich habe das Lesen wahrlich in vollsten Zügen genossen, mir viele Stellen regelrecht auf der Zunge zergehen lassen und mehrmals inhaliert. Nur sehr selten habe ich beim Lesen das Gefühl, einfach nicht loslassen und die Charaktere ein Leben lang begleiten zu wollen.

Ich möchte nicht zu viel von der Story verraten und auch nicht auf die Besonderheit eingehen, die sich Susanna ausgedacht hat, um dieses meisterhafte Schicksals-Puzzle rund zu machen. Das muss jeder Leser selbst erfahren. Vielleicht mit Ausnahme von Alex’ Mutter ist mir wirklich jeder der Charaktere unglaublich ans Herz gewachsen, ich habe mit ihnen gefühlt und gelitten. Die Figuren sind so authentisch und liebenswert.

Bereits von der ersten Seite an hat mich die Handlung total in ihren Bann gezogen. Immer wieder wurde ich von den Wendungen überrascht und so kam auch keine Minute Langeweile auf. Oft genug drohten meine Augen überzulaufen und einige Sätze haben sich tief in mein Herz gegraben. Einmal mehr versteht es die Autorin, so große Themen wie Freundschaft, Hoffnung, Lebensmut, Seelenverwandtschaft und über allem natürlich die LIEBE in den Fokus zu rücken. Man beginnt unwillkürlich sein eigenes Leben zu hinterfragen, die Konsequenz seiner Entscheidungen und die Möglichkeit eines Lebens danach.

Ich kann den Roman nur von ganzem Herzen und wärmstens weiterempfehlen. Begleitet Alex und Maila auf ihrem Weg zum Happy End und staunt über die schicksalhaften Erfahrungen von Vincent und Jane. Lasst euch ein auf eine zauberhafte Geschichte voller Emotionen, Dramatik und eine Achterbahn der Gefühle.

Ich danke Feelings herzlich für die Möglichkeit, dass E-Book als Rezensionsexemplar vorabzulesen.

Kerstin at Sonntag, September 3rd, 2017 | Filed under: Ernst, Susanna,Frauen,Liebesroman | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Kristina Günak
Verlag: Lyx
ASIN: B01N904MUF
E-Book: 288 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Bestseller schreiben, ist nicht alles

Zum Inhalt:

Der kleine Verlag, in dem Bea Weidemann arbeitet, steckt in der Krise. Einzige Chance, ihn zu retten, ist der Gewinn eines renommierten Literaturpreises durch Tim Bergmann, dem mit seinem Roman ein Volltreffer gelungen ist. Dumm nur, dass der einzige Bestsellerautor des Verlags so gar nicht medienkompatibel ist. Er trägt sein Herz auf der Zunge und scheut auch vor Skandalen im Fernsehen nicht zurück, was ihn bei den Lesern zum begehrten Rebellen macht. Bea wird verdonnert, ihn auf einer Lesereise zu begleiten, um weitere Werbung für sein Buch zu machen.

Die fleißige Arbeitsbiene Bea und der chaotische Tim scheinen so gar nichts gemeinsam zu haben und so sind heftige Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Je länger sie jedoch aufeinander angewiesen sind, umso deutlicher wird, dass sie so verschieden gar nicht sind. Und dass Tim ein äußerst attraktiver Mann ist, kann Bea schlussendlich auch nicht länger ignorieren …

Meine Meinung:

Schon sehr lange habe ich mich auf den neuen Roman von Kristina Günak gefreut, zumal er im Verlagsmilieu spielt und damit mein Lieblingsthema behandelt. Wie erwartet war es wieder ein Fest, der humorig-spritzigen Schreibweise der Autorin zu folgen.

Ich-Erzählerin Bea ist hochgradig organisiert, aufopfernd bis zur Selbstaufgabe, warmherzig und lässt sich dennoch nicht die Butter vom Brot nehmen. Wie eine Löwin kämpft sie für ihre Familie und ihren Verlag, auch wenn das heißt, sich mit einem Hornochsen wie Tim Bergmann abzugeben. Dieser bleibt anfangs etwas blass, da man aus seiner Perspektive leider nichts lesen kann, aber im Laufe der Lesereise taut er immer mehr auf und zeigt die guten Seiten seines Charakters.

Neben allem Humor spricht die Autorin mit der Vergangenheit der Protagonisten aber auch ein ernstes Thema an, ohne es überzudramatisieren. Es passt einfach sehr gut und macht die gegenseitige Anziehung der beiden glaubhaft. So begleitet der Leser das Paar dann auch gern zu ihrem großen Ziel, kann sehr oft ein Schmunzeln nicht unterdrücken und schwelgt am Ende in Glücksgefühlen. Zumindest ging es mir so und ich kann jedem nur empfehlen, mal etwas von Kristina Günak bzw. Kristina Steffan zu lesen, weil ihre Bücher es immer wieder schaffen, meinen Tag ein klein wenig sonniger werden zu lassen.

Kerstin at Dienstag, Mai 23rd, 2017 | Filed under: Frauen,Günak, Kristina,Humor,Liebesroman | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Sandra Henke
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 154549519X
Taschenbuch: 216 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Herzchenkonfetti trifft es perfekt

Inhalt:

Trotz eines schlimmen Schicksalsschlages hat Lilly den Mut und die Freude am Leben nicht ganz verloren. Geholfen haben ihr dabei die Romane ihrer Lieblingsschriftstellerin. Als ihre Schwester sich zufällig verplappert und ihr verrät, dass hinter dem Pseudonym der Autorin ein Mann steckt, der auch noch ganz in der Nähe wohnt, hat Lilly nur noch ein Ziel. Sie muss Benjamin Moon finden. Denn wenn jemand ihr Herz so sehr berühren kann, muss er auch ein großartiger Mensch sein. Doch statt des Autors trifft sie nur auf den mürrischen Gärtner Jack, der kein gutes Haar an Benjamin lässt. Dennoch fühlt sie sich von ihm angezogen und geht einen Deal mit ihm ein. Verliert sie dabei ihr Herz und kann sie darüber den Schriftsteller vergessen?

Meine Meinung:

Welcher leidenschaftliche Leser hat noch nicht davon geträumt, einmal dem Autor der Zeilen zu begegnen, die ihn immer aufs Neue berühren und in andere Welten entführen? Mir zumindest geht es so und daher kann ich mich in Lilly auch unheimlich gut hineinversetzen. Nicht unbedingt durch ihr knallbuntes Wesen, was sie besonders macht. Aber ihre Herzenswärme, ihr Mut und der positive Blick in die Zukunft haben mich stark berührt.

Mit „Herzchenkonfetti“ startet die seit Jahren erfolgreich etablierte Autorin Sandra Henke im Selfpublishing eine Reihe von Wohlfühlgeschichten, die den Leser seinen Alltag vergessen lassen sollen. Dabei gibt es weder eine „Rote Ohren-Garantie“ noch atemlose Thriller-Spannung. Vielmehr geht es um die ganz großen Gefühle, wundervoll romantische Plätze und ein zum Seufzen schönes Happy End. Gewürzt ist das Ganze aber dennoch mit jeder Menge Drama, Missverständnissen und Zweifeln, bei denen das Lesen zu einer Achterbahnfahrt wird.

Meist aus der Sicht von Lilly erzählt, erhält man aber auch Einblick in das gar nicht so berauschende Leben von Benjamin Moon. Jack wirkt anfangs unnahbar, schleicht sich aber mit jeder Seite mehr ins Herz von Lilly und natürlich auch den Lesern. Die beiden sind so bezaubernde Protagonisten, dass man sie eigentlich gern noch viel länger hätte begleiten wollen.

Bei mir hat die Autorin auf jeden Fall ihr Ziel erreicht. Ich wurde regelrecht in das Buch gezogen, konnte alles um mich herum vergessen und am Ende recht schwer wieder loslassen. Genau so muss eine Liebesgeschichte sein. Absolute Empfehlung für alle Leseratten und Romantiker, die den Glauben an die große Liebe noch nicht verloren haben.

Kerstin at Sonntag, Mai 7th, 2017 | Filed under: Frauen,Henke, Sandra,Liebesroman | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Kate Lynn Mason
Verlag: feelings
ASIN: B01MFBWSV7
E-Book: 308 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Rückkehr nach Connemara

Zum Inhalt:

Vor drei Jahren floh Ashley Brennan Hals über Kopf aus ihrer Heimat Connemara und begann in Dublin ein Studium. Ihr damaliger Freund und große Liebe Logan Savage hatte sie zutiefst enttäuscht und auch eine Entzweiung mit ihrem Vater verursacht. Dieser braucht nach einer schweren Krankheit nun Schonung und so bittet Ashleys Zwillingsschwester Skye sie, nach Hause zu kommen, um im familieneigenen B&B mitzuhelfen. Mit unguten Gefühlen kehrt sie heim und steht direkt dem Mann gegenüber, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Logan Savage. Und es kommt noch schlimmer. Er ist jetzt der Mann an Skyes Seite. Wie soll sie damit umgehen, wenn ihr Herz in seiner Gegenwart auch nach drei Jahren noch immer verrücktspielt?

Meine Meinung:

Die für ihre stets bezaubernden Settings bekannte Autorin Kate Sunday entführt den Leser dieses Mal mit einer New Adult Romance und unter dem Pseudonym Kate Lynn Mason ins wunderschöne Irland, speziell in den Westen der Insel nach Connemara in der Grafschaft Galway. Bereits das Cover bietet dafür den passenden Anreiz. Und es gelingt der Autorin auch ein weiteres Mal, den Schauplatz absolut lebendig zu gestalten. Die windumtosten Küsten, grünen Landschaften, Schafe, die die kleinen Straßen kreuzen sowie heimelige Cottages entstehen äußerst bildhaft vor den Augen der Leser.

Die Geschichte wird aus Sicht von Ashley erzählt und wechselt ab und an in die Vergangenheit vor drei Jahren, um so Stück für Stück zu enthüllen, was damals Schlimmes passiert ist. Diese Wechsel halten die Spannung recht lang aufrecht. Der Bezug nur auf Ashley hatte sowohl Vor- als auch Nachteile. Einerseits kann man ihre Gefühlswelt dadurch natürlich unheimlich gut nachvollziehen, obwohl ihre Gedanken dermaßen um Logan kreisen, dass es nach einer Weile und vielen ähnlichen Begegnungen auch ein wenig nervt. Ich hätte mir gewünscht, auch mal etwas aus Sicht von Logan zu lesen. Der Bad Boy wird zwar heiß beschrieben, aber so richtig nah bin ich ihm nicht gekommen.

Insgesamt blieb das Ganze auch recht vorhersehbar, ein paar mehr Konflikte bzw. überraschende Wendungen hätten mir gefallen. Auch löste sich das doch recht komplizierte Beziehungskonstrukt für meinen Geschmack ein wenig zu einfach und auch schnell auf. Das soll es aber auch an Kritik gewesen sein.

Der wirklich sehr einnehmende Schreibstil der Autorin, der Emotionen unheimlich gut übermitteln kann, reißt sehr viel wieder raus. Man spürt das Prickeln zwischen den Protagonisten auf jeder Seite und es liegt stets Sex in der Luft, obwohl das Buch fast ohne sexuelle Handlungen auskommt.

Die Nebenfiguren, wenn auch aufgrund der Kürze des Romans nicht ganz so detailliert ausgearbeitet, sind sehr interessant und vielversprechend. Hier bietet sich doch einiges Potenzial für Folgegeschichten, denn ich würde gern lesen, wie auch Skye oder Ashs Freundin Tara ihr Glück finden. Und Maire als gute Seele des Hauses ist sowieso eine besondere Perle. Ich mochte auch die irischen Einschübe von ihrer Seite sehr gern.

Insgesamt war dieser „Heartbreaker“ eine sehr schön zu lesende Liebesgeschichte für zwischendurch, die mit einem zauberhaften Setting und erfrischenden Charakteren aufwarten kann.

Ich danke Droemer Knaur bzw. feelings herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kerstin at Sonntag, April 9th, 2017 | Filed under: All Age/Jugend,Frauen,Liebesroman,Mason, Kate Lynn | RSS 2.0 | TB | No Comments

 

Autor:

Ally Taylor
Verlag: Knaur
ISBN-10: 3426519399
Taschenbuch: 317 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Tausendmal berührt in Big Apple

Inhalt:

Nach einer gescheiterten Beziehung mit einem Musiker kehrt Claire Gershwin aus London zurück in ihr Elternhaus. Der Gedanke, wieder in ihr altes Kinderzimmer zu ziehen, widerstrebt ihr jedoch dermaßen, dass sie kurzerhand in den begehbaren Kleiderschrank ihrer besten Freundin June zieht, die im Herzen von New York City im leicht abgewohnten Knights Building lebt.

Dort trifft sie nicht nur auf ihren besten Freund Danny aus Collegetagen, sondern direkt über ihr wohnt ihre erste große Liebe Jamie, dem sie viele Jahre lang nachgetrauert hat. Nicht die besten Bedingungen für einen Neuanfang, in dem Männer eigentlich erst mal keine Rolle mehr spielen sollten.

Meine Meinung:

Eine neue Buchserie von Ally Taylor und Carrie Price. Bereits die Ankündigung dieser löste maximale Freude bei mir aus, da ich seit Jahren ein großer Fan dieser Autorinnen (Anne Freytag und Adriana Popescu) bin. So stürzte ich mich auch unmittelbar in das erste New York-Abenteuer um Claire.

Was soll ich sagen. Eine Rezension eines Buches von Anne (Ally) fällt mir immer sehr schwer, einfach weil ich mir gegenüber ihrem unglaublichen Talent, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, total minderwertig vorkomme. Sie schafft es jedes Mal, mich nach der Lektüre eines ihrer Bücher quasi sprachlos zurückzulassen. Und ohne Stimme lässt es sich nun mal schwer rezensieren. Ich versuche es trotzdem.

Natürlich gibt es unzählige Romane über beziehungsgescheiterte junge Frauen, die in der Großstadt einen Neuanfang wagen. Auch der Verlauf der Handlung und das zu Herzen gehende Happy End bieten keine allzu großen Überraschungen. Aber der Weg, den Claire bis dahin zurücklegt, ist einfach so großartig beschrieben. Jede Empfindung der Figur, jede Handlung konnte ich als Leserin so hautnah miterleben, dass die Außenwelt quasi aufhörte zu existieren. Man kann und sollte sich in den Romanen von Anne einfach fallenlassen und es genießen.

Es gibt viel Humor im Roman, Gänsehautmomente und spätestens beim Brief von Danny flossen dann sogar die Tränen ungehemmt bei mir. Leider ist mein Englisch nicht ganz so gut, sodass die ich wahrscheinlich wunderbaren Zitate von Christopher Poindexter nicht in Gänze verstanden habe. Eine Übersetzung wäre toll gewesen.

Neben Claire fand ich auch alle Nebenfiguren großartig charakterisiert, obwohl sie teilweise so extrem unterschiedlich sind. Ich wünschte, man hätte die Oma etwas näher kennenlernen können. Sarah, die Heldin des nächsten Romans der Reihe, wird auch bereits eingeführt und ich hoffe sehr, es wird dann auch ein Wiederlesen mit den bisher bekannten Figuren geben.

Was mir auch sehr zugesagt hat, gerade weil seit Shades of Grey das Thema mehr als überstrapaziert wurde, ist, dass das Buch ganz ohne detaillierte Erotikszenen auskommt. Und trotzdem gelingt es der Autorin, ein Knistern und Prickeln zwischen den Hauptfiguren entstehen zu lassen, dass noch viel intensiver wirkt, als es jede Sexszene könnte. Hier geht es viel mehr um Romantik, um echte Gefühle, um Liebe eben.

New York selbst nimmt für mich jetzt noch nicht die große Rolle ein, die der Titel vermuten ließ. Ich persönlich habe ein eher gespaltenes Verhältnis zu der Stadt, in der mir alles viel zu laut, zu groß, zu hektisch und zu dreckig vorkommt, natürlich aus meinem begrenzten Blickwinkel heraus. Dafür liebe ich die Ruhe und das Grün vor meiner Tür wohl zu sehr. Dennoch schafft es das Buch, mich wieder ein wenig neugierig auf diese pulsierende Metropole zu machen. Hier sei besonders die abgedruckte Kolumne „I Love New York“ erwähnenswert, die mich richtig mitgerissen hat.

Zusammenfassend kann ich sagen, Claires Geschichte war „GENAU MEINS“ und ich freue mich schon unbändig auf weitere Bücher der Reihe. Es gibt tatsächlich kaum eine Autorin, die es in den letzten Jahren so gut verstanden hat, Emotionen auf unterschiedlichster Ebene bei mir auszulösen. Ihre Texte gehen mir einfach unter die Haut. Ständig möchte ich mir Sätze herausschreiben, wenn nicht gar Wandtattoos daraus fertigen lassen. Daher – mal wieder – eine absolute Leseempfehlung von mir. Und wem dieses Buch gefallen hat, dem möchte ich auch dringend „Mein bester letzter Sommer“ ans Herz legen, aus der gleichen Feder und mein Buchhighlight des Jahres.

Ich danke vorablesen.de und dem Knaur-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kerstin at Samstag, Oktober 8th, 2016 | Filed under: Frauen,Freytag, Anne,Liebesroman,Sonntag, Anne,Taylor, Ally | RSS 2.0 | TB | No Comments
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