Kerstins Bücherreich

„Der Bücherwurm liest sogar die Bücher, die er rezensiert.“ Gabriel Laub (1928-98)

 

Autor:

Kay Noa
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B00J6GU1LW
E-Book: 328 Seiten
Persönliche
Wertung:
Serienzuge-hörigkeit: Band 1 der
”Vampire Guide”-Reihe

 

Witziger Einstieg in etwas andere Vampirserie

Inhalt:

Neu-Single Lexa tourt durch Münchens Clubs und lässt sich auf ein Abenteuer mit dem charismatischen Baghira ein. Eine Nacht mit Folgen, denn plötzlich nimmt sie beunruhigende Veränderungen an sich wahr. Tags darauf findet sie den sogenannten „Vampire Guide“ in ihrem Briefkasten und muss alsbald der Wahrheit ins Auge sehen. Sie wurde vampirifiziert. Leider ist sie die Einzige, die Baghira, der sich inzwischen als kaltblütiger Mörder entpuppt, identifizieren kann. Ihr eröffnet sich eine Schattenwelt mit Werwölfen, Elfen und Zombies, die alle real unter uns existieren. Es gilt, das Geheimnis vor dem Rest der Menschheit zu wahren und Baghira schnellstmöglich unschädlich zu machen, was sich als gefährlicher denn erwartet herausstellt.

 

Meine Meinung:

Nach der Twilight-Welle und der damit einhergehenden Marktüberschwemmung mit Vampirromanen habe ich vom Genre erst mal eine Weile Abstand gebraucht. Inzwischen kam aber die Lust, es wieder mal mit einem Vampirroman zu versuchen. Dabei bin ich auf die „Vampire Guides“-Reihe von Kay Noa gestoßen und habe natürlich mit dem ersten Band begonnen, der bereits im Sommer 2014 erschienen ist.

Mit Twilight hat das Buch ganz klar nichts zu tun. Es ist weder eine Teenie-Lovestory noch gibt es weichgespülte Vampire, die glitzern. Überhaupt spielt die Liebe, zumindest in diesem Band, eher eine Nebenrolle. Es überwiegen hier ganz klar der Humor und die Spannung, was ich sehr wohltuend fand. Das ganze paranormale Genre wird sogar ein wenig auf die Schippe genommen, was für wirklich lustige Momente sorgt.

Neu-Vampir Lexa findet sich für mein Dafürhalten ein bisschen schnell und problemlos mit ihrem neuen Zustand ab, aber das mag ihrem taffen Charakter zuzuschreiben zu sein. So richtig ins Herz geschlossen habe ich sie bisher noch nicht, aber das kann ja noch kommen. Sehr sympathisch dagegen waren mir ihre Freundin sowie die Werwölfe. Toll fand ich die berufliche Integrierung der verschiedenen Schattenwesen, insbesondere der Zombies. Da könnte man heutzutage, mehr noch als vor zwei Jahren bei Erscheinen des Buches, wirklich denken, schon einigen von ihnen begegnet zu sein.

Durch sehr individuelle Ortsbeschreibungen wird einiges an Lokalkolorit vermittelt und die Jagd nach Baghira gestaltet sich äußerst spannend. Der insgesamt sehr flüssige und wirklich amüsant zu lesende Schreibstil erhält leider einen kleinen Dämpfer durch die extrem hohe Fehlerquote. Ob es die Zeichensetzung bei der wörtlichen Rede ist, die ständig wechselnde Form der Höflichkeitsrede oder auch krude Wortschöpfungen und einfache Vertippser. Die Anzahl ist einfach zu hoch für ein korrigiertes Buch.

Das schmälert natürlich insgesamt das Lesevergnügen nur wenig und so bietet „Vom falschen Mann gebissen“ einen erfrischend anderen Blickwinkel in die Welt der Vampire und weiß sich gewiss mit den Folgebänden noch zu steigern.

Ich danke der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Kerstin hat am Montag, Juni 27th, 2016 | Geschrieben unter: Fantasy/Paranormal,Noa, Kay | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Rose Snow
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B01H4P2W72
E-Book: 245 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Wer ist wirklich für dich da …

Inhalt:

Tom ist verzweifelt. Hin- und hergerissen zwischen seiner Bar und dem an Alzheimer erkrankten Großvater Florian, dem er die bestmögliche Pflege angedeihen lassen möchte, reibt er sich völlig auf. Seine Eltern sind keine Hilfe, und so sucht er verzweifelt nach einer geeigneten Pflegekraft. Doch Florian arbeitet gegen ihn und vertreibt mit teilweise fiesen Tricks jede helfende Hand. Bis Ani in das Leben der beiden tritt. Sie hat selbst ihr Päckchen zu tragen, aber lässt sich so leicht nicht unterkriegen. Ist sie die Rettung für die beiden?

Meine Meinung:

Das Autorenduo Rose Snow, bisher bekannt für spritzige Chick-Lit- und Fantasy-Literatur, legt hier mal ein ganz anderes Buch vor – ein Herzensprojekt sozusagen. Denn sie schlagen ernstere Töne an, nehmen den Leser mit auf eine Reise, die jeder von uns selbst eines Tages erleben könnte. Zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der furchtbaren Krankheit Alzheimer. Es gelingt ihnen dabei jedoch stets, eine gewisse Leichtigkeit beizubehalten, statt Niedergeschlagenheit und Traurigkeit im Gegenteil Hoffnung zu verbreiten. Hoffnung und den Glauben an die eigene Stärke.

Die drei Hauptfiguren erscheinen erst mal komplett problembeladen. Tom, der den Balanceakt zwischen Existenzsicherung und Pflege des kranken Großvaters hinbekommen möchte, Ani, die von der großen Liebe aufs Tiefste enttäuscht wurde, vor dem Nichts steht und auch familiär keinen Rückhalt hat. Und dann ist da natürlich noch Florian, der extrem störrische, aber dennoch liebenswerte Alzheimerkranke. Die Krankheit ist noch im Anfangsstadium, die guten Tage überwiegen, sodass eine traurige Stimmung gar nicht erst aufkommt. Im Gegenteil, mit viel Fantasie widersetzt sich Florian dem Lauf des Schicksals und vergrault jede Pflegerin sehr kreativ. Dabei geht er echt an Grenzen und auch wenn es lustig ist, hat mir Ani einige Male richtig leidgetan.

Die Figuren sind so realitätsnah beschrieben, ihre Schicksale gehen ans Herz, man kann einfach nicht anders, als mit ihnen mitzufiebern, ihnen ein glückliches Ende zu wünschen. Durch die wechselnde Perspektive zwischen Tom und Ani ist der Leser auch hautnah dabei, wird von den Gefühlen und Gedanken der Protagonisten mitgerissen. Es gibt humorvolle Szenen und zutiefst ans Herz gehende. Das Ende ist hinreißend romantisch und ließ zumindest mich einen ganz tiefen Seufzer ausstoßen.

Ich kann Rose Snow nur zu diesem Buch beglückwünschen, das die verschiedensten Saiten meines Leserherzes anklingen ließ und mich bestimmt auch noch lange Zeit verfolgen wird. Wer eine berührende, aus dem Leben gegriffene Lektüre sucht, die Hoffnung macht, ist mit diesem Buch bestens bedient.

Kerstin hat am Sonntag, Juni 19th, 2016 | Geschrieben unter: Humor,Liebesroman,Snow, Rose | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Sandra Henke
Verlag: Heyne Verlag
ISBN-10: 3453545761
Taschenbuch: 285 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Zwei Schwestern am Ziel ihrer erotischen Träume?

Zum Inhalt:

Die Schwestern Muriel und Alica leben zurückgezogen in einer verfallenen Holzhütte im Wald. Der Immobilienmakler Tatum versucht mit allen Mitteln, das Grundstück in die Finger zu bekommen, um sich endlich von seinem despotischen Vater loszusagen und sein eigenes Unternehmen zum Erfolg zu führen. Doch Muriel und Alice hüten ein tragisches Geheimnis, was einen Verkauf unmöglich macht.

Tatum spielt in die Hände, als er die geheime Leidenschaft von Alica entdeckt, sich sexuell zu unterwerfen. Ihm als Dominus fällt es nicht schwer zu erreichen, dass sie ihm komplett verfällt. Womit er nicht gerechnet hat, ist, dass er bald schon selbst nicht mehr von ihr lassen kann. Auch im Leben der spröden Muriel gibt es plötzlich einen Mann, der sie nach allen Regeln der Kunst verführt. Doch sind seine Absichten wirklich ehrlich …

Meine Meinung:

„Mit starker Hand“ ist einmal mehr ein Highlight von Sandra Henke im Genre Erotik-Roman. Was mir sehr gefällt, ist, dass sie es immer schafft, ihre wirklich heißen Love-Storys mit einem packenden Plot zu ummanteln. So geht es neben dem Sex auch um Familiendramen, Machtansprüche, Geldgier und Gefühle.

Zwar kann man als Leser sehr schnell ahnen, was es mit Lesters Aktionen auf sich hat und auch worin das Geheimnis der Schwestern besteht, das schmälert aber nicht die Spannung und das Vergnügen, die Entwicklung zu verfolgen.

Ein bisschen negativ stößt es mich schon auf, dass wohl momentan noch immer kaum ein Erotikroman ohne BDSM auskommt, weshalb ich dem Genre auch bereits etwas untreu geworden bin, jedoch war es in diesem Fall für mich okay, da es nicht gar zu sehr ins Extreme geht und als Gegenpart ja immer noch Muriel da ist, die es zarter mag. Die Erotik ist dann auch wie von der Autorin gewohnt außerordentlich heiß und fantasievoll, jedoch immer noch niveauvoll und niemals vulgär.

Sehr schön beschrieben, wie Tate sein eigentliches Ziel aus den Augen verliert und trotz seiner Härte immer mehr zu Wachs in den Händen von Alica wird. Gegen die wahre Liebe ist eben keiner gefeit.

Mich hat der Roman mal wieder in eine andere, sinnliche Welt entführt und für aufregende Lesestunden gesorgt. Fans des Genres gebe ich daher eine uneingeschränkte Empfehlung.

Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kerstin hat am Sonntag, Juni 12th, 2016 | Geschrieben unter: Erotik,Henke, Sandra | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Allison Maruska
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B01EH7M072
E-Book: 266 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Rätselhaftes Erbe

Inhalt:

Vier völlig unterschiedliche Menschen erhalten den Anruf eines Historikers. In ihrem bzw. dem Besitz eines Mitglieds ihrer Familie soll sich der Schlüssel zu einem geheimnisvollen Safe befinden, der kürzlich entdeckt wurde. Dieser wurde ihnen von einem Vorfahren überlassen, der seinerzeit spurlos verschwand. Die Öffnung des Safes soll dokumentiert werden und dazu fliegen die vier nach Virginia. Was sich in dem Safe befindet, ist so ungeheuerlich, dass ihr Leben fortan eine dramatische Wendung nimmt, und es muss davor geschützt werden, in falsche Hände zu geraten.

Meine Meinung:

Da ich früher sehr gern Romane von Dan Brown gelesen habe, war ich gerne bereit, mich mal wieder auf ein Abenteuer mit einem ähnlichen Plot einzulassen. Die Hauptfiguren sind extrem unterschiedlich, was sehr gut dargestellt wurde, finden aber dann irgendwie doch mehr Gemeinsamkeiten, als anfangs zu vermuten war. Durch den Wechsel zwischen den Perspektivpersonen, der im Übrigen klar abgegrenzt wurde, was auch nicht immer selbstverständlich ist, konnte man sich gut in die jeweilige Figur hineinversetzen.

Ohne zu viel verraten zu wollen, fand ich die Idee mit der Nebenwirkung der bewussten Fundsache sehr genial, da sie ja quasi ein gewisses Gleichgewicht wiederherstellt.

Leider konnte ich die Handlungsweise von Sharon in den meisten Teilen nur ansatzweise nachvollziehen. Auch das Ende, das die Beziehung zwischen Michelle und Damien nimmt, kann einen Leser nicht wirklich befriedigen und hat mich ein bisschen traurig gestimmt.

Allerdings bietet das Ende auch großes Potenzial für eine Fortsetzung, da die brisante Entdeckung in den falschen Händen tatsächlich in einer Katastrophe enden könnte. Daher sei es den Vor- wie Nachfahren gewünscht, hier Einfluss nehmen zu können, und ich wäre schon interessiert zu lesen, wie es weitergeht. Von Original her kann ich den Schreibstil nicht beurteilen, aber der Übersetzer – Kay-Viktor Stegemann – hat hier definitiv sehr gute Arbeit geleistet, denn das Buch lässt sich flüssig lesen und nimmt einen schon gefangen.

Fans von Mystery-Thrillern würde ich „Die vierte Nachfahrin“ unbesehen empfehlen, aber auch anderen könnte der Ausflug in ein neues Genre Spaß machen.

Ich danke der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Kerstin hat am Sonntag, Juni 5th, 2016 | Geschrieben unter: Abenteuer,Historisch,Maruska, Allison,Thriller/Krimi | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt
ISBN-10: 3453270126
Gebundene Ausgabe 368 Seiten
Persönliche
Wertung:
  (besonders wertvoll)

 

 

Eine Geschichte, die im tiefsten Inneren berührt …

Inhalt:

Die 17-jährige Tessa ist unheilbar krank und wartet seit Wochen nur noch aufs Sterben. Ihre Umwelt stößt sie von sich – bis ihr durch Zufall der eine Junge wiederbegegnet, den sie vor einiger Zeit in der U-Bahn traf und der ihr Herz erschüttert hat. Mit viel Einfühlungsvermögen kommt Oskar hinter ihr Geheimnis und wendet sich dennoch nicht von ihr ab. Im Gegenteil, er lädt sie ein auf einen Roadtrip durch Italien, der zum besten letzten Sommer wird, den sie sich hätte erträumen können.

Meine Meinung:

Vor zwei Tagen habe ich das Buch ausgelesen, und noch immer bin ich dabei, den Stoff zu verarbeiten. Nichts anderes kann momentan mein Leserherz berühren. Aber mal von Anfang an. Ich hatte das Vergnügen, Anne Freytag schon einige Male zu treffen und verfolge ihr Werk seitdem. Daher war es keine Frage, dieses Buch bei Ankündigung sofort vorzubestellen, ohne mich groß mit dem Inhalt zu befassen, denn ich weiß, dass mir gefällt, was Anne schreibt. Als es dann bei mir ankam und ich mir den Klappentext durchlas, vor allem den inneren, kamen mir schon fast die Tränen und ich war nicht sicher, ob ich mich auf diese Gefühlsachterbahn begeben möchte. Ich habe es dann auch ganz ehrlich ein Weilchen vor mir hergeschoben, mir das Buch sogar von Anne in Leipzig signieren lassen, bevor ich anfing zu lesen. Was soll ich sagen? Ich bin so froh, dass ich mich endlich doch darauf eingelassen habe. Was wäre mir für eine seltene Perle entgangen.

Leider fehlt mir das Talent der Autorin, meine Gefühle in derart großartiger Form in Worte zu fassen, wie sie es tut. Ich kann aber mit Fug und Recht behaupten, dass ich bisher höchstens ein- bis zweimal im Leben derart von einem Buch mitgerissen wurde. Es kommt öfter mal vor, dass ich ein besonders schönes Zitat rausschreiben möchte. Das wäre hier nicht möglich gewesen, denn dabei wäre wohl ein kleines Notizbuch voll geworden. Was gibt es da für unfassbar schöne Sätze! Da kann man kaum etwas hervorheben, aber dieser gefiel mir besonders:

„Wenn dich dieser eine Mensch berührt, der dich berührt, bleibt die Welt stehen.“ (Seite 74)

Meinen ersten Taschentucheinsatz hatte ich dann auf Seite 87.

„Ich weiß vielleicht nicht, wie es ist zu sterben, Tessa, aber ich weiß, wie es ist, dem eigenen Kind dabei zuzusehen.“

Diesem sollten noch viele folgen, bei den Briefen an bzw. von Tessa war die Tränenflut dann nicht mehr einzudämmen. Wer nun denkt, hier ein tieftrauriges, deprimierendes Buch vor sich zu haben, der liegt völlig falsch. Es gibt auch unzählige komisch-sarkastische Momente („Früher habe ich mein Leben totorganisiert. Jetzt organisiere ich eben meinen Tod.“), aber vor allem romantische, gefühlvolle, die das Herz erwärmen.

Natürlich kommt Tessa anfangs ziemlich negativ rüber, aber hallo, wer will es ihr verübeln? Sie ist siebzehn, hat nichts erlebt und immer nur nach dem perfekten Augenblick gesucht. Mit Oskar tritt eine Wende in ihr kurzes Leben, ihn lässt sie an sich ran, er sieht mehr in ihr als die äußere, hübsche Schale, er sieht in sie. Sie wird mehr und mehr von der Denkerin zur Genießerin. Sie lebt die wenigen Tage, die ihr bleiben, voller Intensität, saugt jedes Erlebnis förmlich in sich auf.

Ich bin auch wirklich nicht der Fan von Roadtrips, aber auf diese Reise der beiden hätte ich sie gern als das kleine Häschen begleitet. Da wird neben der ganzen Dramatik auch das Fernweh geweckt und die Lust auf einen Italien-Trip angeheizt.

„Mein bester letzter Sommer“ beschreibt eine unglaublich bittersüße Liebesgeschichte, ist aber gleichzeitig eine Ode an das Leben und die Liebe. Denn manchmal ist Liebe genug. Lieber eine Liebe im Zeitraffermodus erleben, wie es Tessa und Oskar leider müssen, als sein Leben lang unglücklich sein. Klar wünscht man sich für die beiden ein Happy-End, aber das wäre in diesem Fall absolut unrealistisch gewesen. Der Leser ist so nah bei den Protagonisten, fühlt ihren Schmerz, aber auch die Glücksmomente in ganzer Tiefe. Dadurch, dass später im Buch die Perspektive auch zu Oskar wechselt, kann man auch sein Gefühlsleben perfekt nachempfinden.

Wie gesagt, ich kann nicht beschreiben, wie tief mich dieses Buch ergriffen hat. So viele Sätze habe ich mehrmals gelesen, mir richtig auf der Zunge zergehen lassen. Ich bin niemand, der Bücher mehrmals liest, aber ich glaube, bei diesem werde ich nach ein wenig Abstand eine Ausnahme machen. Wer ein Herz hat, kann meinem Empfinden nach von diesem Buch nicht unberührt bleiben.

Ich glaube, das war dann jetzt auch meine längste Rezension ever. Zum Schluss noch die schöne Ausstattung des Buches mit Landkartenskizze der Reise sowie der Playlist zu erwähnen, ist fast ein wenig banal.

Wer keine Angst vor großen Emotionen hat, wer #Teskar auf ihrer kurzen, aber wunderbaren Liebesgeschichte begleiten möchte, der sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Es rangiert bei mir auf jeden Fall auf der Liste meiner ewigen Lieblingsbücher ganz weit oben und ich fürchte, in diesem Jahr wird da auch nichts anderes mehr rankommen. Danke, Anne Freytag, für dieses Geschenk.

Kerstin hat am Sonntag, Mai 29th, 2016 | Geschrieben unter: All Age/Jugend,Freytag, Anne,Liebesroman,Sonntag, Anne,Taylor, Ally | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Gregg Hurwitz
Verlag: Harper Collins
ISBN-10: 3959670249
Gebundene Ausgabe 432 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

Inhalt:

Der Waisenjunge Evan Smoak wurde im Rahmen des sogenannten Orphan-Programms zum erbarmungslosen Killer ausgebildet, der im Regierungsauftrag Ziele ausschaltet. Sein Ausbilder und Vaterersatz Jack lehrt ihn jedoch auch Mensch zu bleiben und sich an zehn Gebote zu halten. Das zehnte und wichtigste lautet: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Als Jack getötet wird, geht Evan in den Untergrund und hilft fortan an nur noch absolut verzweifelten Menschen, die von niemandem sonst Unterstützung erfahren. Doch sein neuer Auftrag bringt all seine Gebote ins Wanken bis hin zum zehnten.

Meine Meinung:

Dies war mein erster Roman von Gregg Hurwitz und dass er auch Drehbücher für die großen Hollywood-Studios schreibt, merkt man seinem Schreibstil an. Das ganze Buch erinnert an einen rasanten Actionstreifen, den ich mir auch sehr gut im Kino vorstellen kann. Dass die Filmrechte dazu bereits verkauft sind, macht Hoffnung, dass dieser Wunsch Wirklichkeit werden könnte. Es handelt sich bei „Orphan X“ um den Auftakt einer Trilogie und das spektakuläre und überraschende Ende verspricht noch einiges an Stoff für die Fortsetzungen.

Getragen wird das Buch natürlich von der Hauptfigur Evan. Und obwohl er ein perfekt ausgebildeter Killer ist, schafft es der Autor, dass man sich mit ihm identifizieren, ja ihn schon bald sogar mögen muss. Für seine Entwicklung kann er nichts und seine hohen Moralvorstellungen und das aktuelle Aufgabengebiet zeigen, dass in ihm ein guter Mensch steckt. Wer immer seine Hilfe braucht, dem lässt er sie zuteilwerden, auch wenn er dabei Unmenschliches leisten muss. Jedoch auch die Nebenfiguren sind detailreich und sehr individuell geraten. Besonders ans Herz geht der kleine Peter, dessen kindlicher Begeisterung sich auch Evan nicht entziehen kann.

Neben modernster Technik, die gerade mit dem richtigen Maß an Erklärung beschrieben wird, gibt es auch knallharte und brutale Action-Szenen, die einem beim Lesen das Blut in den Adern gefrieren lassen. Das Spannungslevel wird von Beginn an konstant hoch gehalten, sodass man nur in den kurzen Rückblenden in Evans Vergangenheit ein wenig zur Ruhe kommt. Diese wiederum sind jedoch wichtig, um Evans Handlungsweisen nachzuvollziehen.

Lange bleibt für den Leser genauso wie für Evan im Dunkeln, wer nun falsch spielt und warum auf ihn persönlich, wie er schon bald feststellen muss, Jagd gemacht wird. Immer wieder überraschende Wendungen und originelle Ideen bannen den Leser an den Roman.

Für mich war „Orphan X“ ein überraschend guter Action-Thriller in Buchform, den ich allen Fans von Jason Bourne und ähnlichen Agenten-Figuren sehr gern ans Herz lege. Definitiv möchte ich wissen, wie es mit Evan weitergeht, und werde die Augen nach der Fortsetzung aufhalten.

Das Buch wurde mir von Harper Collins als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Kerstin hat am Mittwoch, Mai 11th, 2016 | Geschrieben unter: Hurwitz, Gregg,Thriller/Krimi | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Kristina Günak
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B01F0UDZF6
E-Book: ca. 160 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Neuanfang an der Nordseeküste

Inhalt:

Paris – die Stadt der Liebe – hat Bernadette kein Glück gebracht. Im Gegenteil, Schmerz und Verlust sind ihre täglichen Begleiter. Eine Anzeige für einen Job in einer kleinen Pension an der deutschen Nordseeküste erscheint ihr da wie ein Wink des Schicksals. Mutig, aber doch voller Zweifel wagt sie den Neuanfang und fühlt sich schon bald darauf in der Zeit zurückversetzt.

Nur Herr Schröder, seines Zeichens ein Hund, schließt sie direkt in sein Herz. Nach und nach findet sie ihren Platz und ein gewisser Krabbenfischer will ihr bald gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Leider ist da aber auch ihre Vergangenheit, die sie immer wieder droht einzuholen …

Meine Meinung:

„Moin Moin“ heißt „Ich liebe dich!“ bildet den Auftakt einer vierteiligen Serie rund um die Brüder Johanson, geschrieben von Kristina Günak und Stefanie Ross, die hier erstmals ein Gemeinschaftsprojekt verwirklichen, wobei Kristina Günak in diesem ersten Teil federführend war. Der zweite Teil – „Liebe heißt: Gemeinsam gegen den Wind!“ – erscheint im August, geschrieben von Stefanie Ross.

Wer Kristinas Hexen-Serie um Eli oder auch ihre romantischen Komödien kennt, weiß um ihren unverwechselbaren Humor. Dieser fehlt zwar nicht gänzlich in ihrem neuen Roman, dennoch ist dieser tiefgründiger, emotionaler. Sie schlägt hier eher die ruhigen Töne an. Ihre Protagonistin Bernadette hat Schreckliches durchgemacht, was sich dem Leser erst Stück für Stück offenbart. Jedoch kommt auch Piet, der unwiderstehliche Krabbenfischer, nicht ganz ohne Narben auf der Seele aus. Und so ist es wunderschön zu lesen, wie diese zwei Getriebenen sich vorsichtig annähern.

Natürlich wird es ihnen nicht einfach gemacht, und mit den Brüdern von Piet lernt man bereits die Hauptfiguren der nächsten Bände kennen, was sehr neugierig auf ihre Geschichten macht. Die anfangs sehr verschlossenen norddeutschen Bewohner des kleinen Küstenortes entpuppen sich als herzliche Nachbarn, und Herr Schröder ist sowieso eine Marke für sich.

Selbstverständlich hat mich als großer Fan des Meeres natürlich auch das Setting extrem begeistert. Dieses wird auch lebendig geschildert, sodass man meint, sich selbst den nordischen Stürmen entgegenstellen zu müssen.

Die Romanreihe steht unter dem Label Love & Thrill. Während in diesem ersten Teil ganz klar die Liebe im Vordergrund steht, dürfen die Leser in der Fortsetzung, zumindest wenn man von den bisherigen Veröffentlichungen von Stefanie Ross ausgeht, ganz sicher eine gehörige Portion Thrill erwarten. Ich freue mich auf jeden Fall drauf und ich bin sicher, vielen von euch wird es genauso ergehen.

Kerstin hat am Sonntag, Mai 8th, 2016 | Geschrieben unter: Günak, Kristina,Liebesroman,Ross, Stefanie | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Friedrich Kalpenstein
Verlag: Amazon Publishing
ISBN-10: 1503936449
Taschenbuch 260 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Die Fallstricke des Single-Lebens oder wie schreibe ich einen neuen Bestseller

Inhalt:

Alexander lebt in München und ist glücklich geschiedener Bestseller-Autor. Stets an seiner Seite „Scheidungskind“ Leo, ein Rauhaardackel. Dummerweise leidet Alex an einer Schreibblockade, was ihn im Hinblick auf einen weiteren Bestseller vor einige Probleme stellt. Sein Agent vermittelt ihm zwar ständig Groschenromane, die zwar seinen Unterhalt sichern, bei deren Niederschrift sich ihm aber oftmals die Fußnägel aufrollen vor Widerwillen.

Zwar ist sein bevorzugtes Genre der Krimi, aber als er durch Zufall die Erfahrung macht, mit einem Baby im Arm bei einem ganzen Rudel von Frauen der Hahn im Korb zu sein, steht seine neue Romanidee fest: Single auf der Suche nach der großen Liebe. Umgehend stürzt er sich ins Single-Leben – natürlich nur zu Recherche-Zwecken. Mit Rat und Tat zur Seite steht ihm dabei Michaela, eine langjährige Freundin und diplomierte Psychologin. Überwindet Alex seine Blockade, und begegnet ihm bei seiner Suche vielleicht sogar die Richtige?

Meine Meinung:

Der in Freising geborene Autor Friedrich Kalpenstein ist eine absolute Neuentdeckung für mich. Ich hatte das Vergnügen, ihn kürzlich auf einer Convention persönlich kennenzulernen, wo er es verstand, mich neugierig auf seine Werke zu machen. Daher zögerte ich auch keine Sekunde, als es darum ging, an einer Leserunde auf Lovelybooks zu seinem neuen Roman „Das Leben ist kein Zweizeiler“ teilzunehmen.

Das Buch ist inzwischen beendet und ich muss zugeben, ich bin absolut begeistert. Lange hat mich kein Roman mehr dermaßen gut unterhalten und zum Lachen gebracht. Friedrich versteht es ausgezeichnet, Sachen auf den Punkt zu bringen und den ganz normalen Wahnsinn des Alltags in seine Geschichte zu packen.

Besonders hervorzuheben in diesem Roman ist die innige Beziehung von Alex zu seinem Dackel Leo. Wahrscheinlich kann nur, wer selbst ein Tier besitzt und sein Herz an es verloren hat, diese nachvollziehen. Die Zwiegespräche zwischen beiden – anatomisch bedingt natürlich relativ einseitig, aber natürlich versteht Leo jedes Wort – sind einfach köstlich.

Was Alex dann auf seiner Recherche-Tour zum Thema „Single sucht Liebe“ alles erlebt, ist teilweise schon echt haarsträubend, aber dabei so komisch, dass man sich vor Lachen auf dem Sofa kugeln möchte. Vom Speeddating über einen Salsa-Kurs inkl. mehr als eindeutigem Angebot bis hin zu Nachbars leckeren Kirschen und den Absurditäten des Online-Datings ist alles dabei. Was Alex alles erwartet, müsst ihr schon selbst lesen.

Ein besonderes Highlight ist auch, dass Alex all seine Erlebnisse umgehend versucht, in seinem kommenden Werk zu verarbeiten. Das bringt zum Teil haarsträubende Ergebnisse, aber auch einiges durchaus Lesenswertes zutage. Ich würde ja sagen, Herr Kalpenstein sollte es unbedingt mal mit einem Thriller versuchen.

Sicher bietet der Schluss für den Leser jetzt keine gewaltige Überraschung, aber das Happy End ist hinreißend romantisch und der Weg dahin mit urwüchsigem Humor und augenzwinkernder Selbstironie gepflastert.

Wenn das Buch dann Mitte Mai im Handel erhältlich sein wird, kann ich euch nur raten, unbedingt zuzuschlagen. Für mich war es definitiv nicht das letzte Buch des Autors, Herbert 1 ist gerade auf meinem Kindle gelandet.

Ich danke Friedrich ganz herzlich, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte und natürlich auch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Kerstin hat am Sonntag, Mai 8th, 2016 | Geschrieben unter: Humor,Kalpenstein, Friedrich,Liebesroman | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

M.L. Busch
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B01F0A6ZH6
E-Book: 248 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Zurück auf der Bestmore Academy

Inhalt:

Julian vermisst seine Foxy ganz arg. Diese ist unterwegs, um den Weltmeistertitel im Fechten zu erringen. Ohne sie nervt den jungen Eliteschüler der Bestmore Academy der ganze Schulalltag einfach nur, und nicht mal seine Freunde können ihn aufheitern. Endlich wieder vereint, muss er feststellen, dass Foxys Trainer ein Auge auf sie geworfen hat. Julian kommt aber kaum dazu, das näher zu erforschen, denn die High Skills – eine Gruppe junger Computerfreaks – bekommen ihren ersten offiziellen Auftrag von der Polizei. Dass dieser nicht ganz ungefährlich ist, merken sie spätestens, als eine Leiche gefunden wird, die ihnen wohlbekannt ist.

Meine Meinung:

Endlich geht es weiter mit Julian, Foxy und ihren Freunden von den High Skills. Es handelt sich hier um den zweiten Teil einer auf einem Elite-Internat spielenden Reihe um intelligente junge Menschen, gefährliche Abenteuer und das Kribbeln der ersten Liebe. Er kann auch einzeln gelesen werden, aber um die Entwicklung der Charaktere besser nachzuvollziehen, würde ich schon raten, mit Teil 1 zu beginnen.

Ich muss sagen, dass sich M.L. Busch mit diesem zweiten Teil noch mal gesteigert hat. Die Beziehung zwischen Julian und Foxy intensiviert sich, ohne bis zum Letzten zu gehen, sodass hier noch Raum nach oben ist. Trotzdem sind die beiden als Paar einfach zuckersüß.

Neben einigen äußerst humorvollen Szenen – zu einer Internatsstory gehören einfach auch bitterböse Streiche – geht es diesmal auch spannungsmäßig ordentlich zur Sache. Die Jungs der High Skills geraten gefährlichen Verbrechern ins Visier und das Verbot der Polizei, sich rauszuhalten, wird selbstverständlich umgangen. So wird es regelrecht brenzlig zum Ende hin, was den Puls gehörig in die Höhe treibt.

Mit der neuen Mitschülerin Cassandra kommt eine sehr interessante Figur dazu, die das Gefühlsleben einiger durcheinanderbringt und deren geheime Vergangenheit noch viele Fragen offen lässt. So ist es kein Wunder, dass ich mich schon jetzt auf weitere Abenteuer von der Bestmore Academy freue, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen.

Der Young-Adult-Roman wird sicher vor allem Teenager begeistern, sollte aber auch von älteren Semestern nicht verpasst werden, denn die perfekte Mischung aus Spannung, Liebe und Humor bietet für jedes Alter einen guten Grund zum Abtauchen.

Kerstin hat am Sonntag, Mai 1st, 2016 | Geschrieben unter: Abenteuer,All Age/Jugend,Busch, M. L. | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

Autor:

Siegfried Langer
Verlag: Selfpublishing
ASIN: B01DABBTCS
E-Book: 277 Seiten
Persönliche
Wertung:

 

 

Ein Ripper in Berlin?

Inhalt:

Ein Serienmörder hat es in Berlin auf hübsche blonde Frauen abgesehen, die alle ihre große Liebe oder aber auch das schnelle Abenteuer auf Online-Dating-Portalen suchen. Kriminalhauptkommissar Niklas Steg ermittelt, aber der Mörder weiß seine Spuren zu verwischen. Erst eine Nachricht von Privatdetektivin Sabrina Lampe, die im Allgäu Urlaub macht und dort auf eine Familientragödie stößt, bringt den entscheidenden Hinweis. Kommt der Mörder wirklich aus höchsten Regierungskreisen und wie geht Niklas mit seinen widersprüchlichen Gefühlen für Sabrina um?

Meine Meinung:

Ich habe bisher nur die bei Ullstein erschienenen Romane von Siegfried Langer gelesen und wollte nun auch gern mal einen selbstverlegten Titel ausprobieren. Bei „Berlin Ripper“ handelt es sich um den dritten Band der Reihe um Sabrina Lampe und Niklas Steg. Es ist nicht nötig, die Reihenfolge einzuhalten, aber natürlich hat mich dieser Roman sehr neugierig auf „Leide!“ und „Vergelte!“ gemacht, die inzwischen auch auf meinem Kindle gelandet sind.

„Berlin Ripper“ hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen und durch die passend gesetzten Rückblenden in die Vergangenheit konnte man die Entwicklung bis zur Identifizierung des Mörders gut nachvollziehen. Die Spannung reißt zu keinem Zeitpunkt ab, obwohl bei der Auflösung hier Kollege „Zufall“ schon eine sehr große Rolle spielt.

Da ich die Protagonisten noch nicht kannte, konnte ich mich herzlich über Frau Schimmelpfeng amüsieren. Selbst als Korrektor arbeitend, haben mich besonders die grammatikalischen Fallstricke, die bei Sabrina für Augenrollen sorgten, begeistert. Sabrina wie Niklas sind sympathische Charaktere, von denen ich gern mehr lesen möchte.

Interessiert hätte mich noch, ob meine Vermutungen zu Dennis‘ Herkunft den Tatsachen entsprechen. Eine wahnsinnig große Überraschung stellte das Ende nicht dar, aber der Weg dorthin ließ sich durchgängig flüssig und spannend lesen. Daher vergebe ich sehr gute 4 Sterne und hoffe auf eine Zukunft für Sabrina und Niklas.

Kerstin hat am Dienstag, April 26th, 2016 | Geschrieben unter: Langer, Siegfried,Thriller/Krimi | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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